Ole

Die grobe Länge

Bei den Formen fehlte noch der saubere Ausschnitt für das Strongback. Dies wurde mit der Oberfräse und einer Schablone erledigt. Damit sind die Formen nun fertig.

 

Ich habe aus Neugier mal alle Formen grob in Reihe aufgestellt. die richtige Länge wird man beim nächsten Mal sehen, wenn die Formen auf dem Strongback positioniert sind.

Doch nicht Oberfräse…

Heute habe ich die Formen weiterbearbeitet. Nicht, wie geplant, mit der Oberfräse sondern mit einem Schleifaufsatz für die Bohrmaschine. Mein Schwager hat mir diesen netterweise ausgeliehen.

Bis auf Bug- und Heckform und Form  Nr. 4 sind alle von außen soweit fertig.

Danach müssen die “Fenster” für das Backbone mit der Oberfräse feingearbeitet werden. Hierfür muss noch eine Schablone erstellt werden.

 

 

Sie haben Post

Heute sind die Klammern mit der Post gekommen.

 

Ich habe mir weiter Gedanken um den Hobel gemacht und mich entschieden.
Ich werde hier vor Ort bei einem Eisenwarenhändler den Stanley – 60,1 / 2 Premium Hirnholzhobel 1-12-139 – STA112139 für ca. 110,-€ erwerben. Bei Amazon gibt es zwar derzeit den gleichen Hobel für 99,18 €, der Händler kommt aber aus England. Da nehm ich lieber den direkten Ansprechpartner vor Ort. Mal sehen, wann ich Zeit dazu finde hinzufahren.

Werkzeuge – Welcher Hobel soll es sein?

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Wir haben zwar bereits zwei ältere Holzhobel, jedoch benötige ich noch einen ordentlichen Einhandhobel für die spätere Glättung des Bootes.

Ich bin mir nicht sicher, ob es unbedingt ein “Low Angle”-Hobel sein muss.
Zur Auswahl stehen derzeit:

  • Stanley No. 9 1/2
  • Veritas Flachwinkel Einhandhobel 12°
  • Stanley – 60,1 / 2 Hirnholzhobel C / w Pouch 5-12-060 – STA512060
  • Stanley – 60,1 / 2 Premium Hirnholzhobel 1-12-139 – STA112139
  • Kunz® Taschenhobel Nr. 100

Preislich liegt hier die Spanne von 16,90€ (Kunz taschenhobel 100) bis 155€ (Veritas® Flachwinkel Einhandhobel 12°)

Den Veritas® Flachwinkel Einhandhobel 12° habe ich im Video von www.holz-boot.com und auf Bildern (1, 2) dort gesehen.
Nick Schade arbeitet in den Büchern mit einem Stanley Hobel. Mir scheint, dass er mit einem Stanley No. 9 1/2 arbeitet. Sicher bin ich mir da aber nicht.

Derzeit denke ich, das es der Stanley No. 9 1/2 wird, da er preislich mit 64,90 € (Amazon) in etwa in der Mitte liegt. Der Veritas wäre zwar toll, mir aber zu teuer.

 

Außerdem werde ich wohl noch eine Ziehklinge und einen Schweifhobel benötigen:

  • Ziehklinge 290X65mm
  • Kunz® Schweifhobel Nr. 51 A, gerade Sohle

Bei den Schweifhobeln und Ziehklingen habe ich mich bislang noch nicht weitergehend genug informiert.

Werkzeuge – Welche Klemme darf es sein?

Länger habe ich überlegt was für Leimzwingen wir benötigen bzw. sinnvoll sind.
Die Auswahl bestand in folgenden:

Leimzwinge 110mm ; Hartplastik

  • Bewegliche Backen
  • Klemmbereich bis ca. 40 mm
  • Länge 100 mm
  • Breite ca. 80 mm
  • 3 Stück für 1,80€ (Amazon)

Leimzwinge 90mm; Hartplastik

  • Bewegliche Backen
  • Klemmbereich bis ca. 30 mm
  • Länge 90 mm
  • Breite ca. 50 mm
  • 4 Stück für 1,50€ (Amazon)

Leimklemme 100mm, Metall

  • Metall-Leimklemme rot lakiert
  • Mit Kunststoff Schutzkappen
  • Klemmbereich bis 32mm
  • Maße:
  • Länge 100mm
  • Breite 20mm
  • 2 Stück für 1,-€ (Amazon)

Ich habe mich für die letzteren Entschieden, da Nick Schade ähnliche in seinen Video’s verwendet. Zudem haben diese den Vorteil, dass sie schmaler sind und somit Rundungen besser geklemmt werden können. Ich denke auch, dass diese Klemmen mehr Andruckskraft haben, als die anderen beiden.
Kostenmäßig nehmen sich alle drei nicht unheimlich viel (maximaler Preisunterschied ca. 10€).
Meine gewählte Variante ist zwar die teuerste, kostet aber auch nur 34,90 € inkl. Versand.
Insgesamt habe ich 60 Stück bestellt.

Formenbau

Soo, nach längerer Ruhephase kommt das Projekt endlich wieder in Gang.
Eigentlich liest man immer, dass der Winter meistens die Hauptbauphase eines Kajaks ist. Bei uns scheint dies anders zu werden.

Die Formen sind nun grob mit Kreis und Stichsäge zugesägt. Die Oberfräse wartet schon auf den Einsatz für den Feinschliff.

Das Strongback ist modular, da wir noch nicht wissen wie lang das gesamte Boot wird. Die einzelnen Module stehen schon bereit.

 

 

Zeitverzögerung

Für die Formen und das Strongback haben wir alte IKEA-Schränke und -Regalbretter wiederverwertet.

 

Die Schablonen sind aufgeklebt und warten auf die Säge.

Leider habe ich derzeit zu wenig Zeit und komme nicht weiter.

:-(

Das Ziel ist aber nicht aus den Augen verloren!

 

Trari Trara die Post ist da

Heute sind nun endlich meine Pläne angekommen.

:D :D :D

 

Ich habe mich in der Zwischenzeit etwas belesen:

 

 

Der Plan

Nachdem ich länger nach einem Kajakdesign gesucht habe, das mir zusagt (ich habe etliche schöne Plane gefunden), habe ich mich nun entschieden:

Es wird ein Night Heron von Guillemot-Kayaks in Leistenbauweise.

Aber um das ganze noch etwas besonderer zu machen, soll das Kayak teilbar sein, ähnlich wie hier und optional mit zwei weiteren Luken erweitert werden können. :-D

Die Pläne sind bestellt

Die Entscheidung ein Kajak zu bauen

Ich war schon immer irgendwie fasziniert von Kajaks und ich hatte schon vor ein paar Jahren mal den Gedanken ein Boot selber zu bauen.

Nun habe ich mich dazu entschlossen es zu Versuchen und ein “kleines” Vater-Sohn-Projekt zu starten.

Dieses Blog soll den Verlauf etwas dokumentieren. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen weiter, so wie mir die ganzen Blogs über den Kajakbau auch (hoffentlich) helfen